Soziales

Als kommunales Wohnungsunternehmen bewirtschaften und entwickeln wir Wohnungsbestände in Karlsruhe unter Berücksichtigung gesetzlicher, wirtschaftlicher und bestandsbezogener Rahmenbedingungen. Unser Angebot umfasst Wohnungen für unterschiedliche Haushaltsgrößen und Lebenssituationen; dazu gehören auch preisgebundene Wohnungen. Bei Vermietung und Bestandsentwicklung berücksichtigen wir verschiedene Anspruchsgruppen, darunter ältere Menschen, Familien und Personen mit Mobilitätseinschränkungen.

22.5
unserer Wohnungen unterliegen der Mietpreisbindung
circa 80
unserer Mieten sind KdU-fähig
Dämpfung
des Karlsruher Mietmarktes

Unser Kernauftrag ist es, bezahlbaren Wohnraum in Karlsruhe bereitzustellen. Deshalb setzen wir unsere Mieten unterhalb des Karlsruher Marktniveaus an und orientieren uns bei der Mietpreisentwicklung an einem sozial verantwortbaren Maß.

Bei zukünftigen Neubauprojekten wird ein durchschnittlicher Anteil von 70 % an mietpreisgebundenen Wohnungen angestrebt. Damit soll ein hoher Anteil des neu geschaffenen Wohnraums auch zukünftig für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen zur Verfügung stehen. Zugleich kann ein hoher Anteil mietpreisgebundener Wohnungen dazu beitragen, die Entwicklung des Mietniveaus insgesamt zu dämpfen und damit stabilisierend auf den Mietspiegel zu wirken.

Liniendiagramm zur Mietpreisdämpfung: Die Durchschnittsmiete der Volkswohnung liegt von 2017 bis 2025 durchgehend unter dem Karlsruher Mietspiegel-Mittelwert.

Mietpreisdämpfung: Die Durchschnittsmiete der Volkswohnung (rot) liegt von 2017 bis 2025 durchgehend unter dem Karlsruher Mietspiegel-Mittelwert (grün).

Barrieren
abbauen

Wir verfolgen das Ziel, den Anteil barrierearm zugänglicher Wohnungen in unserem Bestand kontinuierlich zu erhöhen. Seit 2023 erfassen wir dazu alle Wohnungen, die schwellenfrei zu erreichen sind. Das sind Wohnungen, bei denen vom Gehweg bis zur Wohnung maximal drei Stufen zu überwinden sind, sowie Wohnungen, die nach Landesbauordnung (LBO) oder DIN barrierefrei gestaltet sind.

Der Sammelbegriff „barrierearm“ umfasst verschiedene Qualitäten an Zugänglichkeiten – angefangen bei einer nur geringen Anzahl von Stufen bis hin zu voller Rollstuhltauglichkeit nach DIN 18040-2/R.
Zum 31.12.2025 gelten rund 30 % unseres Bestands als barrierearm. Dabei ist der Anteil im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 13 % gestiegen. Damit bauen wir barrierearmen Wohnraum schrittweise aus und verbessern die Zugänglichkeit für unterschiedliche Mobilitätsbedarfe.

4138
barrierearme Wohnungen
20
barrierereduzierende Maßnahmen im Jahr 2025 umgesetzt

Wir versuchen, ein gutes Maß an Barrierearmut für möglichst viele Wohnungen zu erreichen. Ergänzend bezuschussen wir bei Bedarf barrierereduzierende Maßnahmen wie Badumbauten, Handläufe, markierte Stufen, automatische Türantriebe oder Treppenlifte. Im Jahr 2025 wurden 20 solcher Maßnahmen umgesetzt.

Soziale Quartiersarbeit
in unseren Beständen

Gute Erreichbarkeit, passende Unterstützungsangebote, Begegnungsmöglichkeiten und stabile Nachbarschaften sind wichtige Eckpfeiler unserer Quartiere. Vor diesem Hintergrund stärken wir gezielt die soziale Quartiersarbeit in unseren Beständen durch Kooperationen. Ein aktuelles Beispiel ist das Quartiersprojekt im Mühlburger Feld. Dort erweitern wir gemeinsam mit der AWO Karlsruhe unsere bestehende Zusammenarbeit auf ein weiteres Quartier und bieten unserer Mieterschaft soziale Beratung, Nachbarschaftshilfe und Freizeitangebote. Neben den bereits etablierten Angeboten in Rintheim und der Innenstadt-Ost profitieren damit nun auch die Menschen im Mühlburger Feld von der sozialen Quartiersarbeit.

Zwei Frauen stehen vor einem Volkswohnung-Standort in Mühlburg neben einer AWO-Fahne; eine hält eine geöffnete Vertragsmappe in den Händen.

Das Mühlburger Feld zählt mit rund 1.300 Wohnungen und etwa 2.000 Mieter:innen zu unseren klassischen Bestandsquartieren. Durch die Kooperation schaffen wir ein starkes Netzwerk im Quartier, fördern Teilhabe und leisten einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität. Die AWO ist hierfür in eine Gewerbeeinheit in der Volzstraße 2 eingezogen. Die Lage direkt neben unserem Servicebüro ermöglicht kurze Wege, einen engen Austausch und eine schnelle Abstimmung zwischen Kundenbetreuung und Quartiersmanagement.

Im Mittelpunkt stehen niedrigschwellige Angebote, Beratung, Vernetzung, Beteiligung und die Vermittlung von Hilfen bei Bedarf. So wird Nachbarschaft aktiv unterstützt und soziale Teilhabe im Alltag erleichtert. Gleichzeitig knüpft das Projekt an bewährte Strukturen in anderen Quartieren an, etwa an das QUINO in der Innenstadt-Ost sowie an das Angebot „Gut versorgt daheim– Selbstbestimmt Wohnen ohne Betreuungspauschale im Rintheimer Feld“.

Karte der Karlsruher Stadtteile mit markierten Standorten von Kooperationen, unter anderem in Knielingen, Mühlburg, Nordweststadt, Neureut, Waldstadt, Rintheim, Grünwinkel und Oberreut.

Standorte der Kooperationen, Quartiers- und Wohnprojekte

Unsere Kooperationen, Quartiersprojekte und Wohnprojekte sind über die Stadtteile hinweg verteilt und leisten einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander vor Ort. Sie schaffen Begegnung, fördern Teilhabe und stärken den Zusammenhalt in den Nachbarschaften.

Neubauprojekt

Wohnen mit Spielraum im August-Klingler-Areal

Auf dem ehemaligen Sportgelände des FV Daxlanden ist das August-Klingler-Areal entstanden. Die sieben Gebäudezeilen auf einer Fläche von über 3,5 ha gruppieren sich um zwei autofreie Innenhöfe. 357 Wohnungen finden darin Platz: 302 Mietwohnungen, davon rund 60 % mietpreisgebunden, und 55 Eigentumswohnungen. Der Mix aus Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, einer Tagespflege-Einrichtung, einer fünfgruppigen Kindertagesstätte, zwei Gewerberäumen und einem Servicebüro stellt eine hohe Diversität sicher. Einige Wohnungen bieten speziell Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch Handläufe im Bad, niedrige Türschwellen und einen Aufzug passenden Wohnraum.

Luftaufnahme eines Wohnquartiers der Volkswohnung mit mehreren hellen Mehrfamilienhäusern, begrünten Dächern und umliegenden Wohn- und Gewerbegebieten.
Neubauprojekt

Wohnpark Mittendrin in Stutensee

Im Herzen der Technologieregion entstand zwischen Mannheim und Karlsruhe, zwischen Schwarzwald und Südpfalz der Wohnpark Mittendrin in Stutensee – ein autofreies Quartier mit Wohnungen zur Miete oder als Eigentum. Auf der Fläche des ehemaligen Hallenbads und einer angrenzenden Gewerbefläche haben wir in diesem neu entstandenen Quartier 152 Wohnungen (99 Mietwohnungen, davon mehr als die Hälfte mietpreisgebunden, und 53 Eigentumswohnungen) in drei- bis viergeschossigen Gebäuden errichtet. Herzstück ist ein offener Platz mit Bäumen, Spielbereich und Sitzgelegenheiten, der als grüne Mitte zum gemeinschaftlichen Treffpunkt der Bewohner:innen wurde. Die Fertigstellung der Mietwohnungen erfolgte 2024, die der Eigentumswohnungen 2025.

Moderne Mehrfamilienhäuser im Wohnpark Mittendrin der Volkswohnung mit Balkonen, begrüntem Innenhof, Sitzgelegenheiten und jungen Bäumen.
Neubauprojekt

Mehr Wohnen in der Mitte im Staudenplatz

In vier Gebäuden am und nördlich vom Staudenplatz in Rintheim haben wir 106 neue Mietwohnungen, davon rund 60 % mietpreisgebunden, erbaut. Sowohl großzügige Vier-Zimmer-Wohnungen als auch kleinere Einheiten bilden einen Mix, in dem alle Generationen gut miteinander leben können. Im Erdgeschoss des Gebäudes ist unser Servicebüro eingezogen. Das Quartier mit vielen Sitzmöglichkeiten ist nahezu autofrei.  Die AWO Karlsruhe ist mit ihrem Quartierstreff und dem Projekt „Gut versorgt daheim – Selbstbestimmt Wohnen ohne Betreuungspauschale im Rintheimer Feld“ vor Ort aktiv. Im Neubau entstanden zudem fünf Pflegewohnungen, die ebenfalls von der AWO Karlsruhe betrieben werden. Die Bewohner:innen konnten ab März 2025 in ihr neues Zuhause einziehen.

Modernes helles Mehrfamilienhaus der Volkswohnung mit mehreren Etagen und Balkonen vor blauem Himmel.
Starke
Belegschaft

Unsere Neubauprojekte, Modernisierungen sowie Quartiersarbeit und Kooperationen werden erst durch das Engagement und die Fachkompetenz unserer Mitarbeitenden möglich. Sie planen, begleiten und gestalten die Weiterentwicklung unserer Bestände und Quartiere täglich mit.

305
Mitarbeitende
60
der beschäftigten Bereichsleitungen sind weiblich

Zum Stichtag 31.12.2025 beschäftigten wir 305 Mitarbeitende, davon 294 festangestellte Beschäftigte sowie 11 befristet angestellte Personen. Die befristeten Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen es uns, unsere Teams in Phasen erhöhten Arbeitsaufkommens gezielt zu verstärken sowie Vertretungen, beispielsweise während Elternzeiten, verlässlich sicherzustellen. Damit tragen sie zur Flexibilität und Leistungsfähigkeit unserer Organisation bei.

60 % der beschäftigten Bereichsleitungen sind weiblich. Auf Ebene der Team-, Abteilungs- und Stabsstellenleitungen beträgt der Frauenanteil 46,43 %.

Nahezu
Entgeltgleichheit

Das prozentuale Lohngefälle – auch als „Gender Pay Gap“ bezeichnet – gibt an, um wie viel Prozent das durchschnittliche Entgelt der Geschlechter voneinander abweicht. Unser Lohngefälle beträgt rund 0,63 % zugunsten der männlichen Beschäftigten. Das bedeutet, dass die durchschnittlichen Entgelte von Frauen und Männern nahezu identisch sind.

Die Grundlage dafür bildet der Tarifvertrag der Wohnungswirtschaft, der nicht nach Geschlecht unterscheidet. Die Berechnung basiert auf der Stundenvergütung der Lohn- und Gehaltsgruppen gemäß aktuellem Tarifvertrag. Auszubildende sowie außertarifliche Mitarbeitende wurden in dieser Berechnung nicht berücksichtigt.

178
externe Weiterbildungen
69
interne Weiterbildungen
200000
Investitionen in Weiterbildungsmaßnahmen
Drei Personen stehen an einer Flipchart mit angehefteten Zetteln. Eine Person zeigt mit einem Stift auf die Flipchart.
Weiterbildung

als Investition in die Zukunft

Im Geschäftsjahr 2025 haben wir rund 200.000 € in Weiterbildungsmaßnahmen investiert. Unter dem Dach der unternehmenseigenen VowoAkademie bündeln wir sämtliche Weiterbildungs- und Förderangebote.

Neben internen und externen Schulungsprogrammen, Seminaren und Workshops umfasst das Angebot auch individuelle Entwicklungsmaßnahmen, die gezielt zur Erweiterung fachlicher, methodischer und persönlicher Kompetenzen beitragen.
Insgesamt wurden im Berichtsjahr 247 Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt, davon 69 interne und 178 externe Maßnahmen. Durchschnittlich nahmen Mitarbeitende in diesem Jahr an 2,22 Fortbildungsmaßnahmen teil.

Ausbildung als Investition
in die Fachkräfte von morgen

Als kommunales Wohnungsunternehmen bieten wir jungen Menschen eine praxisnahe, abwechslungsreiche und zukunftsorientierte Ausbildung in der Immobilienwirtschaft. Dabei vermitteln wir nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch ein Berufsbild mit gesellschaftlicher Relevanz: Unsere Auszubildenden lernen, unseren Wohnungsbestand zu bewirtschaften, Vermietungsprozesse zu begleiten, mit der Mieterschaft zu kommunizieren sowie betriebswirtschaftliche Fragestellungen wie Buchhaltung, Rechnungswesen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu bearbeiten.

Die Qualität unseres Ausbildungsangebots wurde erneut bestätigt: Für unser kontinuierliches Engagement haben wir das Ausbildungssiegel „Ausbildung in Bestform“ für den Zeitraum 2025 bis 2029 erhalten. Das Siegel wird vom Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft e. V. an Unternehmen verliehen, die herausragende Leistungen in der Ausbildung erbringen und über die hohen Standards der Branche hinausgehen. Für uns steht diese Auszeichnung für eine hochwertige und praxisnahe Ausbildung, attraktive Rahmenbedingungen sowie langfristige Perspektiven und Entwicklungschancen für junge Menschen.

Auszeichnung „Ausbildung in Bestform“ des Arbeitgeberverbands der Deutschen Immobilienwirtschaft für den Zeitraum 12/2025 bis 11/2029.

Unsere Auszubildenden profitieren von einem engagierten Ausbildungsteam, viel Eigenverantwortung sowie ergänzenden Workshops, Seminaren und Projektarbeiten.

Ein besonderes Beispiel für die Qualität und Wirksamkeit unserer Ausbildung ist der erfolgreiche Abschluss unseres Auszubildenden Moritz Täuber. Er gehört zu den Besten seines Jahrgangs und wurde bei der Ehrung der IHK Karlsruhe für Spitzenleistungen in der Ausbildung offiziell ausgezeichnet. Im Rahmen der Veranstaltung mit IHK-Präsident Volker Hasso Hasbargen und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Arne Rudolph erhielt Moritz Täuber (2. von rechts) gemeinsam mit unserer Ausbilderin Lisa Hofmann (rechts) die Jahresbesten-Urkunde für seine herausragenden Leistungen. Auch nach seinem Abschluss bleibt er uns erhalten und startet nun sein berufsbegleitendes Studium Bachelor of Arts (BA) Real Estate bei uns. Die Kosten des Studiums werden größtenteils durch ein Stipendium des GdW und der EBZ Business School finanziert, das Moritz Täuber als Anerkennung seiner sehr guten Leistungen erhalten hat. Damit zeigt sich exemplarisch, wie aus einer erfolgreichen Ausbildung eine langfristige berufliche Perspektive mit weiterführender Qualifikation entstehen kann.

Moritz Täuber erhält den Preis beim GdW Tag Der Wohnungswirtschaft Berlin 2025

(c) GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen

Im Januar waren unsere Auszubildenden erfolgreich auf der Messe Einstieg Beruf“ vertreten. Dort haben sie potentiellen Auszubildenden authentische Einblicke in unsere Ausbildungsberufe gegeben, Fragen beantwortet und über Einstiegsmöglichkeiten sowie Entwicklungsperspektiven bei der Volkswohnung informiert.

Team der Volkswohnung steht gemeinsam vor einem Messestand und präsentiert Informationsangebote zu Ausbildung und Berufseinstieg.
Auszubildende der Volkswohnung informieren Besucherinnen und Besucher an einem Messestand über Ausbildungsangebote.
Betriebliches
Gesundheitsmanagement

Mit unserem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) schaffen wir gezielte Angebote, die Prävention, Bewegung, Ausgleich und Teamgeist fördern und damit einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit unserer Beschäftigten leisten.

Im Geschäftsjahr 2025 lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema „Starkes Fundament, gesunde Muskeln und Gelenke“. Im Rahmen des Gesundheitstags wurden Mitarbeitende für die Bedeutung eines gesunden Bewegungsapparats sensibilisiert und erhielten praxisnahe Impulse zur Stärkung von Muskulatur, Mobilität und körperlicher Stabilität im Arbeitsalltag.

Ergänzend dazu boten wir unseren Mitarbeitenden verschiedene kostenfreie Gesundheits- und Sportangebote an, darunter Yoga, Faszientraining, Indoor-Cycling und Lauftreffs. Diese Angebote unterstützen nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern fördern auch den Ausgleich zum Arbeitsalltag sowie das Miteinander innerhalb des Unternehmens.

139
kostenlose Gesundheits- und Sportkurse für Mitarbeitende im Jahr 2025

Mit der Einführung einer neuen digitalen App für Sportkurse haben wir unser Betriebliches Gesundheitsmanagement zudem weiterentwickelt und den Zugang zu unseren Angeboten vereinfacht. Mitarbeitende können Kurse nun transparenter, flexibler und digitalgestützt nutzen.

Auch gemeinsame sportliche Wettbewerbe waren 2025 ein wichtiger Bestandteil unseres Gesundheitsmanagements. Die Teilnahme am Stadtwerke-Cup sowie am Stadtwerke-Volkslauf stärkte den Teamgeist und den Zusammenhalt.

Gruppenfoto von allen Mitarbeitenden, die beim Stadtwerke-Cup teilgenommen haben.
Gruppenfoto von allen Mitarbeitenden, die beim Stadtwerke-Volkslauf teilgenommen haben.
Das Gesicht
und die Stimme der Volkswohnung

Die zentrale Anlaufstelle für unsere Mieterschaft ist unser Team vom Service-Center in der Zentrale am Ettlinger-Tor-Platz 2 in Karlsruhe. Rund 250 Mal am Tag greifen die 14 Mitarbeitenden zum Hörer, hinzu kommen E-Mails, Briefe und Nachrichten über das Serviceportal und die App „Meine Vowo“, die beide als Customer-Relationship-Management (CRM) im untenstehenden Diagramm zusammengefasst sind. Auch persönlich vorgetragene Anliegen – 8.803 waren es im Berichtsjahr – werden hier bearbeitet.

129914
insgesamt registriert
knapp 90
der Anliegen wurden sofort gelöst
8803

Anteil der Kontakte im Servicecenter nach Kontaktkanal

Person mit Headset in unserem Service-Center.

Unsere Mitarbeitenden im Service-Center stehen der Mieterschaft kompetent und unterstützend zur Seite. 89 % unserer Mieter:innen sind – laut unserer letzten Zufriedenheitsbefragung 2025 – zufrieden bzw. sehr zufrieden mit der Freundlichkeit. Über 80 % möchten auch nach einem Umzug bei der Volkswohnung bleiben.

Spenden und Sponsoring:
Engagement für starke Quartiere

Unser Spenden- und Sponsoringengagement richtet sich gezielt an Vereine, Initiativen und Projekte, die das soziale, kulturelle und nachbarschaftliche Leben in Karlsruhe stärken. Im Mittelpunkt stehen Angebote, die in unseren Quartieren wirken und unserer Mieterschaft sowie den Menschen vor Ort einen konkreten Mehrwert bieten.

Vereine, soziale Träger und zivilgesellschaftliche Initiativen übernehmen zentrale Aufgaben in den Bereichen Teilhabe, Bildung, Sport, Kultur, Ökologie und sozialer Zusammenhalt. Indem wir diese Arbeit unterstützen, fördern wir Strukturen, die Quartiere lebendig machen, Begegnung ermöglichen und das Miteinander in der Stadt langfristig stärken.

Drei Personen stehen im Fußballstadion des KSC auf dem Spielfeld und halten einen Spendenscheck über 5.000 Euro für die Paritätischen Sozialdienste.
KSC TUT GUT.-Partnerin
Als KSC TUT GUT.-Partnerin unterstützen wir Projekte, die gesellschaftliche Verantwortung, Sport, Bildung und soziales Engagement miteinander verbinden. Im Berichtsjahr konnten wir in diesem Rahmen konkrete Angebote für unsere Mieterschaft ermöglichen, darunter ein Fußballcamp sowie einen Entdeckertag im Waldklassenzimmer. Beide Formate schaffen niedrigschwellige Zugänge zu Bewegung, Naturerfahrung und gemeinschaftlichem Lernen. Darüber hinaus haben wir als KSC TUT GUT.-Partnerin eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an die Paritätischen Sozialdienste geleistet. Damit unterstützen wir soziale Arbeit in Karlsruhe und stärken Angebote, die Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten und entlasten.
Ein Klinikclown mit roter Nase, Hut und kariertem Kostüm zeigt einem Kind in einem Behandlungsraum eine Spielkarte.
Spenden- und Sponsoringportal
Über unser Spenden- und Sponsoringportal stellen wir jährlich 30.000 Euro für Vereine, Initiativen und Projekte zur Verfügung, die in unseren Quartieren aktiv sind. Gefördert werden Vorhaben, die einen direkten Bezug zu unserer Mieterschaft oder zu den Quartieren haben, in denen wir Verantwortung tragen. Die Förderung ist auf fünf Schwerpunkte ausgerichtet: Soziales, Bildung, Ökologie, Sport und Kultur.
17
im Berichtsjahr über das Spenden- und Sponsoringportal gefördert

Unterstützt wurden unter anderem Projekte aus dem Breitensport, nachbarschaftliche und soziale Initiativen sowie Angebote, die Teilhabe, Bewegung, Umweltbewusstsein und gemeinschaftliches Engagement fördern. Weitere Informationen zu den einzelnen geförderten Projekten sind auf unserer Website abrufbar: Unterstützte Projekte.

Drei Personen stehen vor einer bunt bemalten Wand und halten einen Spendenscheck der Volkswohnung über 5.000 Euro für die Karlsruher Vesperkirche.
Weihnachtsspende
Mit unserer Weihnachtsspende setzen wir zum Jahresende ein bewusstes Zeichen für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Karlsruhe. Im Jahr 2025 haben wir die Karlsruher Vesperkirche unterstützt. Dies ist ein besonderes Angebot der Evangelischen Kirche in der Südstadt. Geplant und getragen wird sie vom Diakonischen Werk Karlsruhe und der Johannis-Paulus-Gemeinde. In den Winterwochen öffnet sie Türen und Herzen für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen: Familien, Alleinstehende, Menschen mit und ohne Wohnung sowie Jung und Alt sind eingeladen zu einem warmen Essen, Gesprächen und Gemeinschaft. Mit der Unterstützung der Vesperkirche fördern wir ein Angebot, das niedrigschwellige Hilfe, Begegnung und menschliche Nähe verbindet. Gerade in der kalten Jahreszeit leistet die Vesperkirche einen wichtigen Beitrag für Menschen, die Unterstützung, Wärme und Gemeinschaft suchen.